Young at Art

Entwurf Naima Mora, Gewinnerin des letzten Young@Art-Wettbewerbs 2015

Young @ ART Contest

MACH MIT!

Der Kunstverein in Hamburg feiert dieses Jahr sein 200-jähriges Jubiläum und möchte Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 - 13 gerne zu einem Wettbewerb einladen.

Im Rahmen des young@art-Programms haben wir schon im Jahr 2015 einen erfolgreichen Wettbewerb durchgeführt und möchten nun erneut die Möglichkeit zur Teilnahme bieten. Die SchülerInnen werden gebeten, Motive für einen Stoffbeutel-Aufdruck zum Thema 200 Jahre Kunstverein in Hamburg zu designen. Das Gewinner-Motiv wird dann auf 500 Stoffbeutel gedruckt, welche hier im Kunstverein verkauft werden. Außerdem erhält der Gewinner oder die Gewinnerin einen Gutschein im Wert von 100€ von Gustav Jerwitz, Künstlerbedarf.

Jede/r Schüler/in kann ein Design für eine Tasche einreichen – je mehr mitmachen, umso besser!

Weitere Informationen:

Flyer
Taschenumriss
Geschichtsüberblick
Künstlerliste A-Z
Gewinnerbeutel 2015

Die Entwürfe können bis zum 26.5.17 per Post oder per E-Mail an: youngatart@kunstverein.de geschickt werden.

Wir freuen uns über jeden Entwurf!


YOUNG AT ART

Mit Young at Art bietet der Kunstverein in Hamburg seinen jungen BesucherInnen eine Plattform der Aneignung und des Austausches. Die Mitglieder des Schülerclubs erhalten freien Eintritt zu allen Ausstellungen und Veranstaltungen des Hauses und haben die Möglichkeit Führungen zu übernehmen und aus eigener Perspektive Inhalte zu präsentieren. Als selbstständige GestalterInnen können sie sich darüber hinaus innerhalb der Programmplanung einbringen und aktiv deren Inhalte nach außen kommunizieren. Des Weiteren besteht die Aussicht auf ein Praktikum, welches einen Blick hinter die Kulissen gewährleistet.


PROFIL KUNST

Kunstvermittlungsprojekt an und mit Schulen

In Hamburg gibt es ca. 65 Schulen, die in der Mittel- und Oberstufe den Unterrichtsschwerpunkt Profil Kunst haben. Diese Schüler und Schülerinnen streben eventuell langfristig eine Ausbildung im kulturellen Bereich an und sind damit die neue Generation kulturell interessierter Menschen, die an den Kunstverein herangeführt werden sollen. Dies aber nicht zum Ziele der einseitigen Kunstvermittlung, sondern als Teilhabende und Partner in einem Prozess. Verstehen wir Kunstinstitutionen als öffentliche Räume, die nicht bloß für alle offen, sondern Orte von allen für alle sein wollen, dann geht es um die Frage nach der Möglichkeit einer Veränderung.
Dafür soll eine Dekonstruktion der Vorstellung des Dreiecks Objekt-VermittlerIn- BesucherIn stattfinden und versucht werden, einige Selbstverständnisse im Kunst- und Ausstellungsfeld zu verlernen: Was wäre, wenn VermittlerInnen nicht länger diejenigen wären, die Wissen haben und BesucherInnen jene, die Wissen brauchen? Was wäre, wenn Vermittlungsprozesse als Räume kollektiven Handelns als Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Wissensformen konzipiert werden würden? Diese Perspektivierung auf Handlungsmacht öffnet den Blick für ein Veränderungspotential, das über die bloße Einladung zum Mitmachen hinausgeht, indem es die Definitionsmachtverhältnisse über das, was die Institution ist, selbst adressiert.


Ziele:

  • Integration und Brückenbau zwischen den verschiedenen sozialen Schichten und Gesellschaftsgruppen
  • Transformative Kunstvermittlung: das Ziel, die Institutionen nicht nur zu analysieren, sondern sie auch zu verändern 
  • Möglichkeiten des Handelns im sozialen Raum aufzeigen
  • Austritt aus den klassischen Vermittlungsstrukturen
  • Kunstvermittlung an dem Ort, an dem Kunst passiert
  • Kunstvermittlung wird zu einem Zusammenhang der Auseinandersetzung mit Gesellschaft, mit Institutionen und mit sich selbst
  • Autoritätszugewinn - den Schülern die Möglichkeit geben, die bestehende Hierarchie & Wissensordnung grundlegend zu befragen, anzugreifen und verändern zu können
  • Wir lernen etwas um es an andere Menschen weiterzugeben, Spaß an der Vermittlung
  • Aufbau von Selbstbewusstsein und Autorität, Übung in der freien Rede