Vermittlung

Workshop im Kunstverein, 2016
Graph der Asylanträge vom Mai 2015 - Juni 2016, Fensterfront des Kunstvereins, 2016Workshop im Kunstverein, 2016Am Flughafen, 2016Workshop im Kunstverein, 2016Streifzüge durch die Stadt, 2016Workshop im Kunstverein, 2016Selbstportrait, 2016Streifzüge durch die Stadt, 2016


WORKSHOP FÜR GEFLÜCHTETE
MENSCHEN SUCHEN NACH IHREM GLÜCK

Menschen suchen nach ihrem Glück ist ein Forum des Kunstverein in Hamburg für Diskussion und gegenseitigen künstlerischen Austausch, an dem aus Syrien geflüchtete Familien beteiligt sind.  

An einem Ort der zeitgenössischen Kunstvermittlung wird ein neuer Kontext zur Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der noch fremden Lebenssituationen angeboten. In einem Prozess, in dem die Geflüchteten sowohl die aktiv Fragenden, als auch die Befragten sind, wird mit kulturellen Stereotypen und Missverständnissen gebrochen.

Die kommenden gemeinsamen Besuche werden in den Ausstellungen von Lili Reynaud Dewar und Christoph Meier stattfinden.

Die Befragung der künstlerischen und emotionalen Identität im Bezug zu Raum, Ort und Institution die Lili Renaud Dewar und Christoph Meier in ihren Ausstellungen zur Debatte stellen, lassen Fragestellungen und Dialoge zu der eigenen kulturellen Identität der Geflüchteten in ihrer neuen Lebenssituation entstehen.

Bei den Besuchen der Ausstellungen werden die Jugendlichen der Gruppe die Situationen fotografieren. Es werden Thesen und Zitate gesucht die dann am Ende des Jahres gemeinsam mit den Fotos im Kunstverein präsentiert werden.

Bis August 2016 stellte an der Fensterfront des Kunstvereins ein Diagramm die Anzahl der Asylanträge von Juni 2015 bis Mai 2016 dar. Ergänzt wurde das Diagramm durch fotografische Aufnahmen der TeilnehmerInnen, die in den letzten Monaten bei unterschiedlichen Ausflügen in die Stadt, Besuchen von Ausstellungen und anderen Zusammenkünften entstanden sind. Bei den Workshops war das Medium der Fotografie eine Möglichkeit, Diskrepanzen der gesprochenen Sprache zu überbrücken. Die praktische Arbeit mit der Kamera diente dabei als ein Kommunikakationswerkzeug, um den eigenen Blick auf die Welt zu visualisieren.

Mit freundlicher Unterstützung der Hildegard und Horst Röder-Stiftung und von der Thomsen-Stiftung für Kinder.

Projektteam
Corinna Koch, Susanna Eremjan, Dan Thy Nguyen, Maren Rössler, Daniel Wolff, Sameh Dhambri

TeilnehmerInnen
Farouk Wali, Youssef Wali, Thouraya Wali, Rym Bilona, Sadik Naja, Iman Naja, Souad Naja, Alaa Naja, Maryem El Abd, Nour Eddin El Aswad, Jihad Elhaj Othman, Lamis Drak Essebaii