Vermittlung

Christian Naujoks, Untitled, 2008, Foto: Fred Dott

STANDPUNKTE - ZU KUNST UND KULTUR IN HAMBURG


Bereits die Gründungsgeschichte des Kunstvereins zeigt, dass er stets auch ein Ort der Debatten über und des Engagements für die Kultur in Hamburg war. 1817 stellte man fest, dass der Stadt ein Ort für den Austausch über zeitgenössische Kunst fehlte. Kurzerhand schloss man sich zusammen und gründete einen Verein mit eben diesem Zweck. Bis heute ist den Mitgliedern nicht nur ihr eigener Verein, sondern das kulturelle Leben der gesamten Stadt ein wichtiges Anliegen. Und so ist der Kunstverein nicht nur ein Ort des Ausstellens und Vermittelns, sondern auch eine Plattform für Diskussion und konstruktiven Streit.


Hamburg ist im Jahr 2017 von zwei kulturellen Großereignissen geprägt: der langersehnten Eröffnung der Elbphilharmonie und dem 200-jährigen Jubiläum des Kunstverein. Diese außergewöhnliche Konstellation verspricht hohe Aufmerksamkeit auf das kulturelle Treiben – positive wie negative. Aus diesem Grund installiert der Kunstverein mit der Diskussionsreihe STANDPUNKTE – Zu Kunst und Kultur in Hamburg einen Ort für angeregte Debatten.


Interdisziplinär und institutionsübergreifend kommen VertreterInnen der großen Häuser, der kleinen Off-Spaces und der Politik gleichermaßen zu Wort, um die Frage „Quo vadis, Hamburg“ zu stellen. Die STANDPUNKTE diskutieren aktuelle Probleme, Fragestellungen und Herausforderungen der Kultur in Hamburg. Ein besonderes Anliegen der Reihe ist die Integration der Bürger, denn wir wollen nicht unter uns im kulturellen Elfenbein sprechen, sondern laden das Publikum aktiv ein, sich rege an den Debatten zu beteiligen.